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Bruderschaft

Historie


Zunächst möchten wir auf die Historie des Schützenlebens in unserem Städtchen Gängelt eingehen, Anno Christi 700 war Gängelt schon christlich und nannte sich Gangluden, In dieser Zeit berichtete man Über das Fasten. Die Gangeiter Bürger enthielten sich dem Fleisch, Eiern, Milch. Butter und Käse. Im Jahre 1302 wurde es erstmalig Stadt genannt, Der über unsere Region hinaus bekannte Geschichtsschreiber und Chronist Jakob Kritzraedt schreibt im Stadtbuch Gangelt:


1486 scheint die Bruderschaft St. Sebastianus und Anthony mit 25 Geschworenen Schützen angestellt zu sein, Später durften sich die Sebastianus -Schützen unter den drei bestehenden Bruderschaften als einzige Geschworene Schützen nennen, da sie den Eid auf den Landesherren ablegten. Später wird berichtet, dass drei Schützenbruderschaften bestanden. Nämlich die St. Sebastianus-, St- Anthony- und St. Sancti Georgy-Schützerey. Letztere wurde allgemein St. Joris-Schützen genannt und war als einzige mit Gewehren bewaffnet. Sie löste sich 1882 auf. Aus dem Jahre 1570 wird von einem Vertrag des Herzog Wilhelm von Jülich von 25 Geschworenen St. Sebastianus-Schützen berichtet. Es wurden Gebote aufgerührt, nach denen sich Arm und Reich zu richten hatten, Für deren Einhaltung hatten die Schützen zu sorgen und erhielten für diese Dienste vom Landesherrn regelmäßige Zuwendungen. Ihre hoheitlichen Aufgaben m der damaligen Zeit sind folgenden Berichten zu entnehmen:


12 geschworene Schützen mussten nach einem Überfall in Niederbusch, Pferdediebe über die Landesgrenze ausweisen, Ein anderes Mal wird von einer Nachtwache der Schützen berichtet, in der sie die Kurfürstin, die sich auf der Burg befand, bewachen sollten. Auch hatten sie Wegegelder zu kassieren und darüber Buch zu führen, Im Jahre 1583 wird von einem Gehalt in Höhe von 24 Gulden berichtet. Es war an drei Terminen auszuzahlen, Am 20. Mai 1629 wurde den St. Sebastianus-Schützen vom Amtmann Wilhelm von Hanxler eine Hofstadt nächst dem Kirchhof gelegen, auf ewiglich übergeben. Drei geschworene Schützen mussten im Jahre 1673 die spanische Kontribution sprich steuerliche Abgabe überbringen. Nach Abzug der Franzosen aus dem Rheinland und der gewonnenen Völkerschlacht bei Leipzig anno 1814 ist von einem Freudenfest der St. Sebastianus-Schützen mit den leiden übrigen Schützengesellschaften die Rede, Während der Preußischen Zeit der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft wurde ihr ihre eigentliche Aufgabe, die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung genommen. 1821 gab der preußische Landrat von Fürth der Bruderschaft neue Statuten. im weitesten Sinn, wie wir sie heute kennen. Über den Auflösungstermin der wichtigsten der drei Bruderschaften ist nicht berichtet worden, jedoch ist der jetzt lebende St. Sebastianus-Schütze, Lambert Jossef Weiss, 1880 im Alter von 91 Jahren gestorben, Noch heute feiert die St, Johanni-Schützenbruderschaft (gemeinsam mit dem St. Hubertus Musikverein und dem Tambour- und Pfeifercorps den Patronatstag „St. Sebastianus", beginnend mit einer hl, Messe und einem gemeinsamen Frühstück. Von den drei Schützenvereinigungen besieht noch als einzige die St. Johanni- Schützenbruderschaft, Sie wurde im Jahre 1631 gegründet. Aus früheren Statuten geht hervor, dass nur Ledige Mitglieder der Bruderschaft werden konnten Es gab allerdings schon vor dem Jahre 1603 Junggesellenschützen-Bruderschaften. Vermutlich konnten sie in den Wirren des 30Jährigen Krieges nicht weiter existieren und hatten sich 1631 erneut gegründet.1928 wurde die St. Johanni- Schützenbruderschaft dem Dekanatsverband Gängelt, heute Gangelt-Selfkant, dem Grossen Verband der rheinischen westfälischen Schützen, der Erzbruderschaft vom , Sebastianus angeschlossen, Seit 1950 nehmen wir auch Verheiratete als Mitglieder auf. Und seit 1989 sind Frauen als Schützenschwestern herzlich willkommen, Bemerkenswert ist, dass in diesem Jahr erstmals die Schützenkönigin Evelyn Brock, den Vogel von der Stange holte. Bis zum heutigen Tage wurde vieles aus dem Brauchtum früherer Schützenbruderschaften Gangelts übernommen, wie die Gestaltung von Festen, die Teilnahme an der Rosenkranz-Prozession. das Vogelschiessen, sowie Schiessübungen auf die Scheibe. Ein Termin über das Vogelschiessen wird bereits 1594 urkundlich bezeugt.

 
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